Kapitalmarkt und Immobilienaktien
Die internationalen Börsen waren während des IMMOFINANZ-Geschäftsjahres 2006/07 von der volatilen Entwicklung der Rohstoff- und Ölpreise und deren Auswirkungen auf Konjunktur, Inflation und Zinspolitik geprägt. Trotz massiver Korrekturen im Frühsommer verzeichneten alle bedeutenden internationalen Aktienindizes bereits das vierte Kalenderjahr in Folge eine positive Entwicklung. Relativiert wurde diese Entwicklung von einer deutlichen, aber nur kurzen Korrektur im Februar 2007; in Summe setzte sich der Aufwärtstrend jedoch im ersten Quartal 2007 fort, obwohl volkswirtschaftliche Faktoren und geopolitische Risiken das Klima eintrübten.

Im Vorjahresvergleich legte der US-Index S&P 500 per Ende April 2007 um 13,1% zu; der deutsche Leitindex DAX verzeichnete einen Zuwachs von 23,3%. Der Austrian Traded Index der Wiener Börse schloss Ende April mit 4.738 Punkten, womit er im Vorjahresvergleich eine Performance von 13,5% erzielte.

Die Kursentwicklung der Immobilienaktien war im Geschäftsjahr 2006/07 kräftiger als jene des Gesamtmarkts. Positive Impulse gingen vor allem in Osteuropa von der starken gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der dadurch ausgelösten Flächennachfrage aus. Der Immobilienindex I-ATX der Wiener Börse weist von Mai 2006 bis Ende April 2007 eine Performance von knapp 26% aus. Im Frühsommer 2007 mussten jedoch zum Teil deutliche Kurskorrekturen verzeichnet werden. Vor allem die Sorge einer weiteren von der EZB angekündigten Zinserhöhung auf 4,25% führte in den Sommermonaten zu deutlichen Kursverlusten.
Weiterführender Link:

Gesamtwirtschaftliches Umfeld